Prozesskostenhilfe wird gewährt, wenn Sie die Kosten nicht aus eigener Kraft aufbringen können, sich aber gegen eine Klage verteidigen oder eigene Rechte durchsetzen möchten.
Die Gewährung der Prozesskostenhilfe hat zur Folge, dass Sie auf die Gerichtskosten und auf die Gebühren Ihres Rechtsanwalts keine Zahlungen oder lediglich Teilzahlungen zu leisten haben. Entscheidend dabei sind Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.


Die Prozesskostenhilfe erstreckt sich dagegen nicht auf die Kosten, die die gegnerische Partei für ihren Rechtsanwalt aufwendet. Diese müssen Sie im Falle des Unterliegens im Prozess selbst tragen.
Schon für die anwaltliche Vertretung im Verfahren über die Prozesskostenhilfe entstehen Kosten, denn es handelt sich um ein eigenständiges Verfahren. Wird dem Antrag nicht entsprochen, müssen diese ebenfalls eigens bezahlt werden.
Ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe besteht nicht, wenn eine Rechtsschutzversicherung oder eine andere Stelle die Kosten übernimmt.


Für die Gewährung der Prozesskostenhilfe muss ein Antrag beim zuständigen Gericht gestellt werden. Das Streitverhältnis muss dabei ausführlich und vollständig dargestellt und die Aussichten den Prozess zu gewinnen überzeugend belegt werden.
Außerdem ist dem Antrag eine Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie entsprechende Belege beizufügen. Für die Erklärung muss ein Vordruck (Formular) verwendet werden.


Die vorangestellte Darstellung ist nicht erschöpfend, über weitere Einzelheiten erteilen wir Ihnen gerne Auskunft!

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